Berlin-Schönefeld: (ots) - Gestern gelang es Bundespolizisten am Flughafen Berlin-Schönefeld einen international gesuchten Mann festzunehmen. Er führte der Ukraine einen finanziellen Schaden in Höhe von etwa 281 Millionen Euro zu.
Sonntag gegen 14:40 Uhr nahmen Bundespolizisten einen mit internationalem Haftbefehl gesuchten Mann fest. Die Beamten kontrollierten den 63-jährigen ukrainischen Mann bei der Einreise aus Instanbul. Dem Mann wird durch die ukrainischen Behörden vorgeworfen, in den vergangenen Jahren als Mitglied einer kriminellen Organisation vorsätzlich staatliches Vermögen in außerordentlich großer Höhe unterschlagen zu haben. Er hatte Flüssiggas zu seinen Gunsten verkauft und die Gewinne nicht der ukrainischen Staatskasse zugeführt. Der für die Ukraine entstandene Schaden beläuft sich auf etwa 281 Millionen Euro (zum Zeitpunkt der Ausschreibung umgerechnet). Die Bundespolizisten nahmen den 63-Jährigen fest. Bis zur Haftrichtervorführung am heutigen Tag verbleibt der Mann im Gewahrsam der Bundespolizei. (Bundespolizeidirektion Berlin)
Montag, 15. Juni 2015
Freitag, 2. Januar 2015
Telefonat zwischen deutschem, ukrainischem, russischem und französischem Außenminister
DZUA Ticker: Wie das Auswärtigen Amts in Berlin mitteilt hat der deutsche Außenminister Frank-Walter Steinmeier, „heute in einer Vierer-Konferenz mit seinen ukrainischen, russischen und französischen Amtskollegen, Pawlo Klimkin, Sergej Lawrow und Laurent Fabius telefoniert.
Im Mittelpunkt der Beratungen stand die Lage in der Ostukraine und insbesondere nächste Schritte zur Umsetzung der Minsker Vereinbarungen. Es bestand Einvernehmen, dass ein Treffen der Kontaktgruppe so bald wie möglich stattfinden sollte. Die Außenminister vereinbarten, die Arbeit daran gemeinsam fortzusetzen." (Auswärtiges Amt/hgs)
Im Mittelpunkt der Beratungen stand die Lage in der Ostukraine und insbesondere nächste Schritte zur Umsetzung der Minsker Vereinbarungen. Es bestand Einvernehmen, dass ein Treffen der Kontaktgruppe so bald wie möglich stattfinden sollte. Die Außenminister vereinbarten, die Arbeit daran gemeinsam fortzusetzen." (Auswärtiges Amt/hgs)
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